Forever young - 125 Jahre Wellpappe....
Am 1. November 1871 reicht der New Yorker Albert L. Jones seine Idee ein und bekommt ein US-Patent für das erste gewellte Papier, welches für Verpackungszwecke bestimmt war.
1882 läßt sich F. H. Thompson eine Wellpappenmaschine in den USA patentieren, die bis heute in ihrer Arbeitsweise richtungsweisend ist. Damit begann eine Erfolgsstory: Kaum eine Ware, die heute nicht in Wellpappe, der Erfindung des Mr. Jones, versandt wird.
Die Wellen sind es, die Wellpappe zu einem äußerst stabilen und vielseitigen Verpackungsmaterial machen. Fest eingebettet zwischen zwei Papieren nehmen sie Druck und Stoß von außen elastisch auf und schützen so wirksam das verpackte Gut. Die Belastbarkeit dieser Konstruktion ist verblüffend: eine Transportverpackung für Margarinebecher widersteht zum Beispiel einer Belastung von ca. 400 kg.
So durchdacht wie diese Konstruktion sind auch die Möglichkeiten, Wellpappeverpackungen exakt auf die Bedürfnisse des jeweiligen Verwendungszweckes abzustimmen.
Die Produktvielfalt für maßgeschneiderte Lösungen beginnt bereits bei der Wellpappe selbst. Hunderte von Wellpappensorten werden angeboten - ausgestattet mit unterschiedlich schweren Deckenpapieren (Grammatur), weiß, geflammt oder braun, mit verschieden hohen Wellenprofilen, in einseitiger, ein-, zwei-, oder dreiwelliger Ausführung, wasser- oder fettabweisend beschichtet mit nassfester Schichtenklebung und somit witterungsbeständig.



